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HNA: JHV NABU 2013


Jahreshauptversammlung Naturschutzbund Gruppe Twistetal

Twiste. Seit Jahrzehnten im Amt und in der Jahreshauptversammlung wiedergewählt: Der Vorstand des Naturschutzbundes Deutschland, Gruppe Twistetal. Für weitere vier Jahre sprachen die Mitglieder dem 1. Vorsitzenden Friedhelm Wernz, 2. Vorsitzenden Robert Jäger und Kassierer Günter Schramme das Vertrauen aus.


Seit Jahrzehnten im Amt und wiedergewählt: (von links) Kassenwart Günter Schramme, 1. Vorsitzender Friedhelm Wernz, 2. Vorsitzender Robert Jäger.

Wernz berichtete von 18 Aktivitäten im Jahr 2012, darunter Pflege von Kopfweiden und Obstbäumen, Mäheinsätze, Nisthöhlenkontrollen, Reparaturmaßnahmen an den Teichen Am Meierberg bei Mühlhausen, Arbeiten am Amphibienzaun bei der Teichanlage Am Südholz zwischen Berndorf und Mühlhausen. Naturkundliche Wanderungen, eine Kanufahrt auf der Diemel, die Besichtigung des Goldbergwerks bei Goldhausen und ein Tagesausflug in die Ederseeregion gehörten ebenfalls zum Jahresablauf.

Der Nabu Twistetal mit seinen 129 Mitgliedern betreut 27 Schutzgebiete auf insgesamt 36 Hektar Fläche. Diese dienen dem Erhalt und der Förderung von Tier- und Pflanzenarten. Die Flächen befinden sich teils im Besitz der Naturschutzgruppe, teils sind sie angepachtet von der Domanialverwaltung, der Gemeinde Twistetal oder Privatbesitzern. Ein Teil der Pflegearbeiten wird jeweils an heimische Landwirte oder Unternehmer vergeben.

Für das laufende Jahr steht neben den üblichen Aktivitäten unter anderem die Entfernung von Kiefern beim Schutzgebiet Tiroler Hütte bei Berndorf an, um Licht für das dort vorkommende seltene Gefleckte Ferkelkraut zu schaffen. Bei gesicherter Finanzierung will man die Erneuerung eines Amphibientümpels im Mühlhäuser Steinbruch sowie die Sicherung des Fledermausstollens Am Kupferberg bei Twiste in Angriff nehmen.

Als erfreulich bezeichnete Wernz, dass die alten Pappeln Am Südholz nicht wie zuerst von Hessen Mobil gefordert, wegen der Verkehrssicherheit auf der L 3297 gefällt werden müssen. Eine Große Baumschau seitens des Fachdienstes Natur- und Landschaftsschutz beim Landkreis (früher Untere Naturschutzbehörde) ergab nämlich, dass die Bäume gesund und landschaftsprägend sind und somit bleiben können.

Im Anschluss an den offiziellen Versammlungsteil hielt Naturfotograf und Förster i. R. Dieter Bark einen Fotovortrag über „Heimische Naturerlebnisse 2012“. (zut)


Pappeln können bleiben: am „Südholz“ zwischen Berndorf und Mühlhausen.

 

 
 
 
   
 



Letzte Änderung:
October 16. 2017 02:28:20