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HNA: JHV NABU 2015


14.03.2015: Jahreshauptversammlung Naturschutzbund Deutschland, Gruppe Twistetal

Twiste. Von 17 Aktivitäten im Jahr 2014 der Gruppe Twistetal im Naturschutzbund Deutschland berichtete Vorsitzender Friedhelm Wernz bei der Jahreshauptversammlung des Vereins. Dazu zählten Pflegemaßnahmen der betreuten Flächen, Nisthöhlenkontrollen und Wanderungen.

Drei Arbeitseinsätze leisteten NABU-Mitglieder bereits in diesem Jahr, darunter zwei an den Teichen am „Südholz“ zwischen Mühlhausen und Berndorf. Einmal wurden dabei Kopfweiden und Büsche geschnitten, und zuletzt ging es um Säuberung der Teichüberläufe und Reparatur des Amphibienzaunes. Die Teiche hier bieten Lebensraum und sind Laichgewässer für Erdkröten, Frösche sowie Molcharten. Dabei ist auch der selten gewordene Kammmolch als größte europäische Molchart.

Der NABU Twistetal zählt 120 Mitglieder und betreut 27 Schutzgebiete auf insgesamt 36 Hektar Fläche. Ein Teil der Gebietspflege wird in Auftrag gegeben. Als Vorhaben für das laufende Jahr nannte Wernz den Ankauf von Teichanlagen; von Ausgleichsgeldern aus dem Bau von Windkrafträdern in Twistetal könnte dies finanziert werden. Gerne würde man den Amphibientümpel im Mühlhäuser Steinbruch übernehmen, wo noch die Geburtshelferkröte vorkommt. Außerdem will man den Eingang des Fledermausstollens am Kupferberg zwischen Twiste und Mengeringhausen sichern.

Im Frühsommer sollen auch wieder naturkundliche Wanderungen angeboten werden. Im Vorjahr führten Exkursionen unter anderem zum Naturschutzgebiet „Glockenborn“ nahe dem Wolfhagener Stadtteil Bründersen. Extensiv beweidete Wiesen, Flachwasserseen und ein renaturierter Bachlauf haben viele Enten- und Gänsearten angelockt, und sogar Weißstörche sind als Brutvögel anzutreffen. Es ist ein Tipp vom NABU-Vorstand, sich dieses benachbarte Biotop einmal anzuschauen.

Den Höhepunkt der Versammlung bildete zum Abschluss der Vortrag mit digitalen Fotos von Dieter Bark mit dem Thema „Unterwegs 2014 – Begegnungen mit wilden Tieren im Landkreis“. (zut)



Teichanlage am „Südholz“: Lebensraum für Molche, Erdröten, Frösche. Foto: Trautmann



Waren verstopft: die Amphibientunnel unter der Straße haben NABU-Mitglieder kürzlich gesäubert; in der Mitte Vereinsvorsitzender Friedhelm Wernz. Foto: Trautmann



Arbeit am Amphibienzaun: Robert Jäger reparierte den Zaun rechtzeitig vor den Kröten- und Molchwanderungen. Foto: Trautmann

 

 
 
 
   
 



Letzte Änderung:
October 16. 2017 02:28:20